Mehrere Zertifizierungssysteme garantieren die gleichbleibend hohe Qualität der Arbeit der Landeswasserversorgung.
Organisation, Qualifikation und technische Betriebsabläufe erfüllen bei der Landeswasserversorgung die Anforderungen des Arbeitsblattes W 1000 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) als anerkannte Regeln der Technik. Zum Nachweis der sicheren Organisation des technischen Betriebs der LW wurde das Reaudit des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Das erteilte Zertifikat gilt bis September 2031.
Mit einem seit dem Jahr 2012 regelmäßig durchgeführten Zertifizierungsaudit wird der Nachweis erbracht, dass die Landeswasserversorgung mit Erfolg ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 anwendet. Das eingeführte System verfolgt das Ziel, in allen Prozessen energieeffizient und somit umweltfreundlich und wirtschaftlich zu handeln.
Die Energiepolitik der Landeswasserversorgung (LW) verfolgt folgende Ziele:
In der Durchführung setzt die LW auf die Eigenerzeugung von elektrischer Energie mittels regenerativen Energien
(Ziel 1). Wesentliche Bestandteile im weiteren Verlauf sind die Überwachung, regelmäßige Wartung bzw. Erneuerung der Hauptenergieverbraucher und die Überprüfung der Energieeffizienzzahlen im Rahmen eines PDCA-Prozesses (Plan-Do-Check-Act; Ziel 2). Dieser gilt für die Gewinnung, Förderung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser und erstreckt sich auf alle Standorte der LW. Betrachtet werden dabei die Energiequellen Strom, Fernwärme, Gas, Holzpellets, Heizöl und Kraftstoffe.
Die Energiepolitik der LW wird durch die LW-Strategy-Map 2030 und die darin hinterlegten Prozesse gestützt.
Das Betriebs- und Forschungslabor der Landeswasserversorgung ist akkreditiert gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 und Trinkwasseruntersuchungsstelle nach § 15 Abs. 4 Satz 2 der Trinkwasserverordnung.
Ein Teil der in den Wasserwerken Langenau und Dischingen produzierten Calciumcarbonat-Pellets wird als hochwertiges Einzelfuttermittel in die Futtermittelindustrie abgegeben. Um die gleichbleibend hohe Qualität des Futtermittels zu gewährleisten, hat die Landeswasserversorgung ein Futtermittelsicherheitsmanagement (FSMS) eingeführt, welches den international gültigen Feed-Safety-Assurance-Standards der Organisation GMP+ entspricht (GMP+ FSA).
Die Standorte Langenau, Dischingen und Stuttgart sind gem. Verordnung (EG) 183/2005 als Futtermittelunternehmen registriert. Die Leistungsfähigkeit des FSMS wird regelmäßig sowohl intern als auch durch eine zugelassene Zertifizierungsstelle extern überprüft und bewertet.
FSMS Zertifikat Dischingen (nicht barrierefrei)
FSMS Zertifikat Langenau (nicht barrierefrei)
FSMS Zertifikat Stuttgart (nicht barrierefrei)
Weitere Informationen zur Futtermittelsicherheitspolitik der Landeswasserversorgung sowie zu Produktspezifikationen erhalten Sie bei:
Herr Friedbert Holmer, Telefon: 07345 9638-2111, E-Mail: holmer.f@lw-online.de
Die Landeswasserversorgung wurde durch das Kompetenzzentrum für innovative Beschaffung (KOINNO) für den Innovationsgrad ihrer Beschaffungs- und Vergabestelle ausgezeichnet. Der Zertifizierung ging ein dreistufiger Prüfprozess über einen Zeitraum von zwölf Monaten voraus. Die Auszeichnung würdigt die kontinuierlichen Bemühungen der Landeswasserversorgung, Beschaffungsprozesse modern, effizient und zukunftsorientiert zu gestalten. KOINNO wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz durchgeführt und verfolgt das Ziel, die öffentliche und gewerbliche Beschaffung in Deutschland zukunftsfähig zu machen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bekam das Trinkwasser in Deutschland von den Nutzerinnen und Nutzern auch im Zeitraum 2024/25 wieder ausgezeichnete Noten.
Über 95 Prozent der Befragten nutzen ihr Leitungswasser unmittelbar als Trinkwasser, drei Viertel davon täglich oder mehrmals täglich.
Über 87 Prozent bewerten die Qualität mit “sehr gut” oder mit “gut”. Auch der Service der Wasserversorger wird mit guten Bewertungen versehen. Über 83 Prozent der Befragten sind mindestens zufrieden.
Folglich trifft zu: Wasser aus dem Hahn ist das Nahrungsmittel Nr. 1 der Deutschen.
Der Jahresbericht 2024/25 der Zeitreihenstudie zu Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland (TWIS) wurde vom Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (I.E.S.K.) im Auftrag des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) erstellt.
VKU-Studie "Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland" (nicht barrierefrei)
Beteiligen Sie sich gerne an der fortlaufenden Umfrage zur Trinkwasserqualität. Bei Interesse können Sie in rund zehn Minuten unter diesem Link teilnehmen: www.trinkwasser-umfrage.de