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Geschichte_Von Teucheln und Brunnen - Wasserversrogung von Kircheim unter Teck

Übersicht Wer, Wie, Wasser
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Gemälde von Kircheim mit Umgebung von Weinbergen und Bauern
Der Wasserreichtum war eine wichtige Grundlage für den frühen Wohlstand des Städtchens Kirchheim unter Teck.

Von Teucheln und Brunnen

Die Geschichte der Wasserversorgung von Kirchheim unter Teck

Die Stadt Kirch­heim, am Zusammen­fluss von Lauter und Lindach und an einer Reihe von kleineren Bächen gelegen, ist überaus wasser­reich. Lange Zeit schöpften die Menschen daraus ihr Wasser. Zudem wurde das Lauter­wasser bereits im frühen 16. Jahr­hundert den Brunnen der Stadt über den Mühl­kanal zugeleitet. Ein Schreiben des Jahres 1600 gibt Auskunft über seine gute Qualität; hier heißt es: „dißes abwaßer im Marckhtbronnen, nit lauter waßer, daraus man kochen khan.“

Für die Wasser­leitungen wurden ausgehöhlte Holz­rohre, sogenannte Teucheln, verwendet.

Um 1612 wurde ein Brunnen für die Grund­wasser­entnahme gegraben. Ab 1660 über­nahm ein Pump­werk am „Jesinger Tor" die Wasser­förderung vom Stadt­graben zu den Brunnen der oberen Vorstadt. Da der Stadt­graben im Winter gelegent­lich zufror, blieb das Pump­werk immer wieder stehen, so dass die Brunnen versiegten. Daher wurde es 25 Jahre später aufgegeben. Bereits um 1700 gab es bronzene Wasser­hähne zum Ver­schließen einzelner Leitungs­abschnitte.

Etwas außerhalb beim Enten­see gelegen fand die Stadt im Jahr 1685 schließlich eine geeignetere Trink­wasser­quelle. Die Erschließung erforderte großes Verhandlungs­geschick, da sie auf Dettinger Gemarkung lag.

Schwarz-Weiß-Zeichnung des Pumpwerks Jesinger Tor
Zwischen 1660 und 1685 versorgte ein Pumpwerk am „Jesinger Tor" die Brunnen Kirchheims mit Wasser.
Grafik Kirchheimer Leitungsnetz
Durch das Kirchheimer Leitungsnetz fließt überwiegend Grundwasser von der Schwäbischen Alb.

Schließlich wurden die Holz­teucheln für die 2 700 Meter lange Strecke bis zum Kirch­heimer Markt­brunnen verlegt, weitere Brunnen­zuleitungen folgten. Das Quell­wasser reichte jedoch nicht für alle Brunnen. Daher wurde am Mühl­bach weiterhin auch Wasser aus der Lauter genutzt. Im 19.  Jahr­hundert wurden die Holz­rohre durch lang­lebigere Ton- oder Guss­rohre ersetzt. Um 1860 waren 27 öffentliche und 33 private Brunnen in Betrieb. Die wachsende Bevölkerung, die bei niedrigem Grund­wasser­stand gelegent­lich versiegenden Quellen sowie die zunehmende Verschmutzung der Gewässer führten immer wieder zum Wasser­notstand.

Erst die Gründung der Teck­gruppe im Jahr 1924, deren Beitritt zur Blau-Lauter-Gruppe im Jahr 1955 und der Anschluss an die Landes­wasser­versorgung 1965 und die Bodensee-Wasserversorgung 1971 gewähr­leisteten dauerhaft die sichere Trink­wasser­versorgung Kirchheims. Im Jahr 1994 fusionierte schließlich die Blau-Lauter-Gruppe mit der Landeswasserversorgung; eine Senkung des Wasserpreises war die Folge. Bis Ende 2008 kam das Trinkwasser aus dem Grundwasservorkommen im Blautal zwischen Blau­beuren und Gerhausen, seit 2009 kommt es aus dem rund 70 Kilo­meter entfernten Wasser­werk der Landes­wasser­versorgung bei Langenau nord­östlich von Ulm. Es entstammt zum über­wiegenden Teil dem Grund­wasser des Donau­riedes, ein Teil ist zu Trink­wasser aufbereitetes Fluss­wasser der Donau.

Zeichnung Brunnenwerk mit den einzelnen Brunnen, Leitungen und Fließrichtungen
Brunnenwerk der Stadt Kirchheim um das Jahr 1780
Altes Foto vom Marktbrunnen in Kirchheim mit Fachwerkhäusern und Bäumen
Der Kirchheimer Marktbrunnen um das Jahr 1905
Wasserbehälter mit Säulen
Seit 2009 bezieht Kirchheim einen großen Teil seines Trinkwassers von der Landeswasserversorgung.

Quellen:
Geschichte der Wasserversorgung, Band 6 „Wasser im Barock", Beitrag von Winfried Müller „Das Pumpwerk am Jesinger Tor in Kirchheim unter Teck“, Herausgeber: Frontinus Gesellschaft e.V., Verlag Philipp von Zabern, Mainz, 2004 und diverse Schriftstücke aus dem Stadtarchiv von Kirchheim unter Teck

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