Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
zur Gebärdensprachezur Gebärdensprache

EN / FR / ES

Kontrast aus
Logo Zweckverband Landeswasser
  • Aktuelles
    Meldungen
    Termine
    Wasserzähler-Ablesetage
    Ausschreibungen
    Wer, Wie, Wasser?
  • Trinkwasser
    HerkunftHerkunft
    Grundwasser
    Quellwasser
    Flusswasser
    AufbereitungAufbereitung
    Grundwasser
    Enthärtung
    Flusswasser
    VerteilungVerteilung
    Leitungsnetz
    Automatisierung
    QualitätQualität
    Trinkwasseranalyse
    Grundwasserschutz
    Langenauer Wasserforum
    Links
  • Unternehmen
    OrganisationOrganisation
    Fernwasserversorgung
    Zweckverband
    Leitbild
    Zertifikate
    GremienGremien
    Ansprechpartner
    Organe
    Sitzungen
    DienstleistungenDienstleistungen
    Leistungen
    Betriebs- und Forschungslabor
    Chronik
    Filme
    PressePresse
    Meldungen
    Bilder
    LW-Strategie 2030LW-Strategie 2030
    CO2-Neutralität
    Sicherung und Ausbau der Wasserressourcen
  • Service
    PublikationenPublikationen
    Kontakt
    Broschüren
    Flyer
    Malbuch
    Schriftenreihe
    Jubiläumsband
    Fachpublikationen
    BesichtigungenBesichtigungen
    Wasserwerke und Ausstellung
    Info-Material
    Für MitgliederFür Mitglieder
    LW-Trinkwasserbar
    LW-Flaschenwasser
    Leitungsauskunft (BIL)
  • Karriere
    Karriere bei der LW
    LW als Arbeitgeber
    Stellenangebote
    Ausbildung/Studium
    Praktika/Schnuppertage
  • Kontakt

Übersicht Wer, Wie, Wasser
schließen/close
Stuttgarter Schlosspark mit Brunnen und Menschen auf Parkbänken
Stuttgarts Wasserversorgung war schon immer eine Herausforderung

Trinkwasser für Stuttgart

Vom Brunnen am Nesenbach zum Grundwasser aus dem Donauried

Die Entwicklung Stuttgarts von einer mittel­alterlichen Burg am Nesen­bach und dem sagenhaften „Stuotengarten", welcher der Stadt ihren Namen verlieh, zur Groß­stadt eines hoch industrialisierten Ballungs­raums war nahezu immer begleitet von den Bemühungen um eine sichere Wasser­versorgung. Über Jahr­hunderte hinweg war Wasser knapp, gutes Trink­wasser kostbar.

Im benachbarten Cannstatt lagen zwar die nach Budapest ergiebigsten Mineral­wasser­vorkommen Europas, aufgrund der Höhen­lage konnte das Wasser jedoch nicht in ausreichender Menge nach Stuttgart geleitet werden. Lange Zeit dienten Grund­wasser aus Schacht­brunnen und die aus Quellen gespeisten Laufbrunnen der Wasser­versorgung. Das Nutz­wasser zum Löschen, für das Gewerbe, zum Waschen, zum Tränken des Viehs und zur Straßen­reinigung kam aus dem Nesen­bach.

Im Jahr 1490 ließ Graf Eberhard im Bart die ersten Quellen in Kaltental für die Versorgung des Alten Schlosses fassen. Eine fünf Kilo­meter lange Holz-Teichelleitung leitete das Wasser herbei. Bis 1760 wurden weitere Quellen in Kalten­tal, in Möhringen, im Stadtwald, im Koppental, am Vogel­sang und beim Bopser für die herrschaft­lichen und städtischen Brunnen­stuben erschlossen.

Die vielen Quell­fassungen entzogen den Mühlen am Nesen­bach das dringend benötigte Wasser. Um Ersatz zu schaffen, wurde im Jahr 1566 der Pfaffensee aufgestaut. Über einen 850 Meter langen Stollen wurde dem Nesen­bach Wasser zugeleitet.

Bereits 1618 folgte der Auf­stau des Bären­sees und im 19. Jahr­hundert der Katzenbach-, Steinbach- und Neue See. Der 1707 angelegte Feuer­see diente, wie der Name verrät, vor allem als Lösch­wasser­speicher. Trotz viel­fältiger Bemühungen blieb in Stuttgart das Wasser knapp. Ein um 1817 gestartetes Projekt zur Zuleitung von Neckar­wasser aus Neckar­tenzlingen nach Stuttgart scheiterte. Die im 19. Jahr­hundert beginnende Industrialisierung und ein rasches Bevölkerungs­wachstum führten im Jahr 1862 zur Inbetrieb­nahme des ersten Neckar­wasser­werkes in Berg. Dieses lieferte aufbereitetes Fluss­wasser für die Schloss­anlagen und die Brunnen­gemeinschaft.

Im Jahr 1870 wurden Über­legungen zu einer 65 km langen Wasser­zuleitung aus dem Nord­schwarz­wald angestellt; die Realisierung scheiterte jedoch. Eine Typhus­epidemie zeigte 1872 deutliche Mängel auf. Sechs Tote und 92 Kranke waren die Folge des durch Fäkal­gruben verseuchten Trink­wassers. Weitere Projekte, wie der Bau des „Seewasserwerks Hasenbergsteige“ 1874 zur Filtration des Park­see­wassers und der Ausbau des Wasser­werkes Berg bis 1882, sollten die Situation verbessern. Um 1896 wurde der tägliche Bedarf an Nutz­wasser wie folgt notiert:

Wohlhabende Klasse 62 Liter pro Kopf Bad, Klosett, Wagen, Pferd, Garten
Mittelklasse 30 Liter pro Kopf Bürgerliche Wohnungen
Arbeiterklasse 26 Liter pro Kopf Kleine Wohnungen

Ab 1910 wurde die Trink­wasser­versorgung von öffent­lichen Brunnen auf eine zentrale Versorgung der Häuser umgestellt. Der Bedarf der Folge­zeit konnte nur durch die Zuleitung von Trink­wasser aus größerer Entfernung gedeckt werden. Im Jahr 1904 wurde die Filder­wasser­versorgung gegründet. Im Jahr 1907 folgte die Stroh­gäu­wasser­versorgung und 1912 die Landes­wasser­versorgung. Bereits fünf Jahre später erhielt Stuttgart erstmals sein Trink­wasser aus dem Donauried bei Ulm.

Der weitere Ausbau des Neckar­wasser­werkes um 1922, die Erweiterung des Leitungs­netzes und der Behälter und das Werk „Gallenklinge" sicherten die Versorgung. Mit der Gründung der Bodensee-Wasserversorgung 1954 und der erst­maligen Lieferung vier Jahre später war der Bedarf auf absehbare Zeit gedeckt. Seit 1998 bezieht Stuttgart sein Trinkwasser jeweils zur Hälfte von der Landes­wasser­versorgung und der Bodensee-Wasserversorgung.

Alter Plan der Stuttgarter Wasserversorgung
Stuttgarts Wasserversorgung im Jahr 1622, Plan nach Heinrich Schickhardt
Trinkwasserbehälter mit gespeichertem Wasser
Moderner Trinkwasserbehälter „Vaihingen“, Speichervolumen 18.000 Kubikmeter
Grafik der Trinkwasserversrogung von Stuttgart mit Leitungen, Zuleitungen und Versorgungsgebieten
Die Trinkwasserversorgung von Stuttgart – EnBW, LW und BWV versorgen die Stadt
Ein alter Brunnen in einer Parkanlage
Lauf- und Ventilbrunnen sicherten lange Zeit die Trinkwasserversorgung
Ein Park mit Bäumen und Rasen, im Vordergrund ein See
Die Parkseen – einst Wasservorrat für Stuttgart
Ein überdachter Brunnen in einer parkähnlichen Anlage mit einigen Besuchern
Die Bopserquelle mit Trinkhalle um das Jahr 1840

Quellen:
Stuttgart und das Wasser, Technische Werke der Stadt Stuttgart AG, W. Meyer-König, TWS Eigenverlag, Stuttgart 1979
Wasser ist unser Element, EnBW Regional AG, EnBW Eigenverlag, Stuttgart 2006

zur Gebärdensprache
Kontrast aus
Instagram

EN / FR / ES

Kontakt
Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
Cookies
  • Aktuelles
    • Meldungen
    • Termine
    • Wasserzähler-Ablesetage
    • Ausschreibungen
    • Wer, Wie, Wasser?
  • Trinkwasser
    • Herkunft
    • Aufbereitung
    • Verteilung
    • Qualität
    • Links
  • Unternehmen
    • Organisation
    • Gremien
    • Dienstleistungen
    • Chronik
    • Filme
    • Presse
    • LW-Strategie 2030
  • Service
    • Publikationen
    • Besichtigungen
    • Für Mitglieder
    • Leitungsauskunft (BIL)
  • Karriere
    • Karriere bei der LW
    • LW als Arbeitgeber
    • Stellenangebote
    • Ausbildung/Studium
    • Praktika/Schnuppertage
Kontakt
Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
Cookies

Wir verwenden Cookies

Wir verwenden ein Cookie. Dieses ist für den Betrieb der Website notwendig. Außerdem verwenden wir (nur mit Ihrer Einwilligung) externe Medien des Drittanbieters Google Ireland Limited. In diesem Fenster können Sie Ihre Einwilligungen abgeben und widerrufen.

Ich akzeptiere

Individuelle Einstellungen

Nur notwendige Cookies akzeptieren

Datenschutzerklärung Impressum

Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies und externen Inhalte. Sie können Ihre Zustimmung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies oder externe Inhalte auswählen. Weitere Informationen finden Sie in unserer unten verlinkten Datenschutzerklärung

Speichern

ZurückNur notwendige Cookies akzeptieren

Datenschutzerklärung Impressum


Instagram
© Landeswasserversorgung Stuttgart