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WS-26-16_Geschichte_Die Brunnenquelle im Egautal

Übersicht Wer, Wie, Wasser
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Die alte Buchmühle nutzte die Wasserkraft der aufgestauten Buchbrunnenquelle.

Die Buchbrunnenquelle im Egautal

Von der Ölmühle zur Trinkwasserversorgung für 400.000 Menschen in Baden-Württemberg

Die Geschichte der Quelle reicht mehr als 700 Jahre zurück. Sie wurde von Mühlen und für die Wasser­versorgung der nahen Umgebung genutzt, insbesondere für das Kloster Neres­heim und das benachbarte Jagd­schloss der Fürsten von Thurn und Taxis. In einem alten Wasser­rechts­buch ist dazu vermerkt: „Wie die Buchbronn-Mühle an das Gottes­haus und nunmehrige Heilige Stift Neres­heim gekommen, lässt sich eigentlich nicht bestimmen, wenn schon in der confirmations Bulla, die Papst Bonifatius VIII anno 1298 dem geweihten Gotteshause erteilt hat, von dem Buchbronn Meldung geschieht.“ Die Geschichte des Reichs­stifts Neres­heim aus dem Jahr 1792 dagegen wird konkreter, hier heißt es: „So war unter ihm", dem Kloster­vorsteher Simbert, „die für das Kloster unschätzbare Buch­brunnen­mühle bey Dischingen gekauft." Dieser Kauf dürfte auf das Jahr 1697 zurückgehen. Damals stand eine Öl- und Getreide­mühle am Quellsee, die zum Kloster Neres­heim gehörte. Im Jahr 1802 gelangte sie in den Besitz des Hauses Thurn und Taxis. In historischen Dokumenten ist zu lesen: „Es liegt angemerkte Mühle zwischen Dischingen und Palmerts­hofen oder zwischen der sogenannten Guldis- und Rappen-Mühle, hat ihr eigenes Wasser, sogleich an der Mühle mit einer so ergiebig eigenen Quelle entspringt, dass davon 4 Mahl- und ein Gerbgang, nebst einer besonders gebauten Ölmühle umgetrieben werden ohne jemals im Jahre einen Abgang, oder Wasser­mangel zu verspihren."

Eine Flurkarte zeigt die Buchbronnenmühle am Quellsee im Jahr 1830.

Die Sommerresidenz der Fürsten von Thurn und Taxis (Aufnahme um 1900) erhält noch heute ihr Trinkwasser aus der Buchbrunnenquelle. Angetrieben von einem Wasserrad stand in der Mühle eine Kolbenpumpe; mit dieser wurde das Quellwasser zu dem auf der Anhöhe gelegenen Schloss Thurn und Taxis gefördert

Im Jahr 1929 gelangte die Karst­quelle in den Besitz der Landes­wasser­versorgung. Zwei Jahre zuvor hatte ein Gewerbe­inspektor aus Stuttgart, der die Verhandlungen über den weiteren Ausbau der LW im Württembergischen Landtag verfolgte, in einem Schreiben an das Staats­ministerium auf die Möglich­keiten zur Nutzung der Quelle aufmerksam gemacht.

Unter­suchungen ergaben, dass sich die Buch­brunnen­quelle ausgezeichnet zur Trink­wasser­gewinnung eignet, da die Schüttung ergiebig und gleichmäßig ist. Nach umfangreichen Erkundungen beschloss man 1952, die Quelle, die sich aus einem rund 280 Quadrat­kilometer großen Einzugs­gebiet auf dem „Härtsfeld" speist, für die Fern­wasser­versorgung zu nutzen. Fünf Jahre später ging das Egau­wasser­werk in Betrieb.

In vier Bau­abschnitten entstand das Egau­wasser­werk in seiner heutigen Form. Das erste Werk bestand aus einer Quell­fassung, einem Mess­gerinne, einem Betriebs­labor, einer Werk­statt mit Garagen, einem Lager­gebäude und einer Werks­siedlung für die Mitarbeiter.

In einer Fest­schrift heißt es dazu: „In dieser herb­schönen Land­schaft des Vor­rieses mit den fremd­artig anmutenden Gries­buckeln liegt der Buch­brunnen. Früher ein stiller Weiher mit einer idyllischen Mühle; heute laufen dort kraftvolle Pumpen in modernen Werks­hallen und fördern das kostbare Wasser, das in einem domartig überwölbten Fassungs­bauwerk gebändigt worden ist. Der Zauber um den urtümlichen Brunnen ist nicht mehr. Aber man muß ein hohes Lied singen denen, die das schöne Bauwerk erstellt haben, in dem die Wässer wie in einem heiligen Tempel aus der Erde dunklem Schoß zum Lichte drängen.“

Abhängig von der Wasser­führung der Egau werden der Quelle bis zu 800 Liter Grundwasser je Sekunde entnommen und in einem mehr­stufigen Verfahren zu Trink­wasser aufbereitet, eine Menge, die für die Trink­wasser­versorgung von 400 000 Menschen in Baden-Württemberg und in einigen benachbarten bayerischen Städten und Gemeinden ausreicht.

Um die Trübungen des Quellwassers zu entfernen, wurde im Jahr 1961 eine Filteranlage mit vier Filterkesseln gebaut.
Bundeswirtschaftsminister Erhard stattete im September 1957 dem Egauwasserwerk als einem Baustein des Wirtschaftswunderlandes Deutschland der 1950er Jahre einen Besuch ab.

Anmerkung: nach dem Beitrag „Bau und Betrieb des Egauwasserwerks" aus dem Jubiläumsband „Landeswasserversorgung – 100 Jahre Trinkwasser für Baden-Württemberg 1912-2012“

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