Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
zur Gebärdensprachezur Gebärdensprache

EN / FR / ES

Kontrast aus
Logo Zweckverband Landeswasser
  • Aktuelles
    Meldungen
    Termine
    Wasserzähler-Ablesetage
    Ausschreibungen
    Wer, Wie, Wasser?
  • Trinkwasser
    HerkunftHerkunft
    Grundwasser
    Quellwasser
    Flusswasser
    AufbereitungAufbereitung
    Grundwasser
    Enthärtung
    Flusswasser
    VerteilungVerteilung
    Leitungsnetz
    Automatisierung
    QualitätQualität
    Trinkwasseranalyse
    Grundwasserschutz
    Langenauer Wasserforum
    Links
  • Unternehmen
    OrganisationOrganisation
    Fernwasserversorgung
    Zweckverband
    Leitbild
    Zertifikate
    GremienGremien
    Ansprechpartner
    Organe
    Sitzungen
    DienstleistungenDienstleistungen
    Leistungen
    Betriebs- und Forschungslabor
    Chronik
    Filme
    PressePresse
    Meldungen
    Bilder
    LW-Strategie 2030LW-Strategie 2030
    CO2-Neutralität
    Sicherung und Ausbau der Wasserressourcen
  • Service
    PublikationenPublikationen
    Kontakt
    Broschüren
    Flyer
    Malbuch
    Schriftenreihe
    Jubiläumsband
    Fachpublikationen
    BesichtigungenBesichtigungen
    Wasserwerke und Ausstellung
    Info-Material
    Für MitgliederFür Mitglieder
    LW-Trinkwasserbar
    LW-Flaschenwasser
    Leitungsauskunft (BIL)
  • Karriere
    Karriere bei der LW
    LW als Arbeitgeber
    Stellenangebote
    Ausbildung/Studium
    Praktika/Schnuppertage
  • Kontakt

Übersicht Wer, Wie, Wasser
schließen/close

Brunnen – Orte der Begegnung

Anziehungspunkte in Städten, Klöstern und an königlichen Höfen

Große Brunnenanlage vor einem herrschaftlichen Schloß
Brunnenanlage Peterhof bei St. Petersburg, das russische Versailles
Schwarz-Weiß Fotografie von einer Burganlage auf einem Berg
Burganlage Hochosterwitz – tiefe Brunnen sicherten die Wasserversorgung
Ein herrschaftlicher Palast mit einem Brunnen und Wasserspielen
Die Wasserspiele und Brunnen der Alhambra dienten zur Kühlung des Palastes in heißen Sommermonaten

„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“ komponierte Franz Schubert im Jahr 1827 und rückte mit diesem Lied den Ort seiner Träume in den Mittelpunkt seines Lebens. Doch nicht nur in Liedern, auch im realen Leben kommt den Brunnen seit vielen Jahrhunderten eine besondere Bedeutung zu.

Brunnen dienten in erster Linie dazu, Grund- oder Quellwasser für die Trinkwasserversorgung bereitzustellen. Sie erfüllten über die Zeiten hinweg aber auch andere Aufgaben. Im täglichen Leben wurden sie häufig zu Reinigungs- und Bewässerungszwecken, zum Waschen von Wäsche oder zur Aufbewahrung frischer Fische genutzt. Oftmals waren sie Treffpunkte geselligen Beisammenseins – auf Märkten zum Austausch der neuesten Nachrichten, in Kirchen und Klosteranlagen zu zeremoniellen Feierlichkeiten, wie Waschungen und Tauffeiern, oder zu repräsentativen Anlässen an königlichen Höfen.

Abhängig von der Lage der Wasservorkommen wurden Lauf- oder Ziehbrunnen gebaut. Während in Laufbrunnen das Wasser frei in ein Becken mündete, musste es bei den Ziehbrunnen aus größerer Tiefe gefördert werden. Hoch gelegene Burganlagen sicherten so ihre Wasserversorgung. In wasserarmen Regionen, wie der ungarischen Puszta, wurden mittels Ziehbrunnen die Viehherden getränkt.

Neben einfachen, zweckorientierten Brunnenbauten gab es bereits in historischer Zeit aufwändig gestaltete Schmuck- und Prachtbrunnen. Sie dienten als Marktbrunnen, als große Wandbrunnenanlagen, als Zierbrunnen in Wohnhäusern oder in Palästen, als Reinigungsbrunnen in den Vorräumen christlicher Basiliken und Moscheen oder als Brunnenhäuser in Kreuzgängen von Klöstern.

Ab dem späten Mittelalter wurden vermehrt bebilderte Brunnen auf städtischen Plätzen errichtet, oftmals mit figurengekrönter Säule in der Mitte des Brunnenbeckens.

Monumentale Brunnenanlagen aus dem Zeitalter der Renaissance zieren noch heute große Plätze reicher Städte, wie der Augustusbrunnen in Augsburg. Zur höchsten Prachtentfaltung entwickelte sich der Brunnenbau im italienischen Barock. Als Symbol der Macht ihrer Erbauer wurden sie prunkvoll ausgestaltet. So wurde etwa Roms 26 Meter hoher und 20 Meter breiter „Trevi-Brunnen" von Papst Clemens XII. im Jahr 1732 als Endpunkt eines Aquädukts gestiftet. Er wurde erst 30 Jahre später fertiggestellt.

In königlichen und fürstlichen Parkanlagen gehörten neben den Wasserspielen die Brunnen zu den wichtigsten Gestaltungsmerkmalen der Gartenarchitektur. Aufwändig gestaltet und reich geschmückt waren auch sie Denkmal und Sinnbild für den Reichtum und die Macht ihrer Erbauer. Mit dem Aufbau der zentralen Wasserversorgung und den Wasseranschlüssen in den Häusern vor rund 120 Jahren verloren die öffentlichen Brunnen mehr und mehr an Bedeutung. Sie dienen heute zumeist nur noch repräsentativen Zwecken.

Ein Ziehbrunnen auf einer Wiese
In der ungarischen Puszta wurde mit Ziehbrunnen Grundwasser erschlossen

„Brunnen-Brauchtümer“

Rund um die Brunnen ranken sich von alters her eine Vielzahl von Bräuchen. So gibt es in Oberfranken den Brauch, zur Osterfeier „Osterbrunnen" zu schmücken. In manchen schwäbischen und bayerischen Städten wird zur Wahrung oder Wiederherstellung des Wohlstandes der Brauch des Geldbeutelwaschens im Brunnen gepflegt. Allgemein sollen in einen Brunnen geworfene Münzen zu Lebensglück oder zu einer Rückkehr an den Brunnen führen. Mancherorts dagegen werden nicht nur Münzen, sondern zur Fasnachtszeit auch Leute in die Brunnen geworfen. In der Schweizer Gemeinde Sulz findet am Pfingstsonntag der „Pfingstsprützlig" statt. In Laub gekleidete Gestalten spritzen hier Schaulustige mit Brunnenwasser voll.

Altes Gemälde von einem Brunnen auf einem Marktplatz, einige Menschen stehen drot mit Holzubern
Im Fischkastenbrunnen zu Ulm wurden an Markttagen Fische frisch gehalten
Brunnen mit drei Ebenen von Kirchenfenstern umsäumt
Brunnenanlage des Klosters Maulbronn aus der Mitte des 14. Jahrhunderts
Gemälde von Wäscherinnen die an einem Fluss waschen
Die Wäscherinnen von Arles (Paul Gaugion, um das Jahr 1888)
Waschbrunnen im Hof einer Moschee, viele Menschen haben sich angesammelt
Waschungsbrunnen im Hof der Alabaster-Moschee in Kairo

Quelle:
Tempel des Wassers, Rolf Legier, Belser Verlag, Stuttgart, 2005

zur Gebärdensprache
Kontrast aus
Instagram

EN / FR / ES

Kontakt
Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
Cookies
  • Aktuelles
    • Meldungen
    • Termine
    • Wasserzähler-Ablesetage
    • Ausschreibungen
    • Wer, Wie, Wasser?
  • Trinkwasser
    • Herkunft
    • Aufbereitung
    • Verteilung
    • Qualität
    • Links
  • Unternehmen
    • Organisation
    • Gremien
    • Dienstleistungen
    • Chronik
    • Filme
    • Presse
    • LW-Strategie 2030
  • Service
    • Publikationen
    • Besichtigungen
    • Für Mitglieder
    • Leitungsauskunft (BIL)
  • Karriere
    • Karriere bei der LW
    • LW als Arbeitgeber
    • Stellenangebote
    • Ausbildung/Studium
    • Praktika/Schnuppertage
Kontakt
Impressum
Datenschutz
Barrierefreiheit
Leichte Sprache
Suche
Cookies

Wir verwenden Cookies

Wir verwenden ein Cookie. Dieses ist für den Betrieb der Website notwendig. Außerdem verwenden wir (nur mit Ihrer Einwilligung) externe Medien des Drittanbieters Google Ireland Limited. In diesem Fenster können Sie Ihre Einwilligungen abgeben und widerrufen.

Ich akzeptiere

Individuelle Einstellungen

Nur notwendige Cookies akzeptieren

Datenschutzerklärung Impressum

Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies und externen Inhalte. Sie können Ihre Zustimmung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies oder externe Inhalte auswählen. Weitere Informationen finden Sie in unserer unten verlinkten Datenschutzerklärung

Speichern

ZurückNur notwendige Cookies akzeptieren

Datenschutzerklärung Impressum


Instagram
© Landeswasserversorgung Stuttgart