Die Gemeinde Winterbach hat einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen am Rathaus aufstellen lassen. Am Mittwoch, 6. August 2025, wurde er offiziell eingeweiht. „Dass in unserer Ortsmitte kostenloses Trinkwasser für alle zur Verfügung steht, ist auch angesichts zunehmender Hitzewellen im Sommer ein wertvolles Angebot für unsere Einwohnerinnen und Einwohner und natürlich für alle Menschen, die Winterbach besuchen oder hier einkaufen“, freut sich Bürgermeister Sven Müller. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer des Zweckverbands Landeswasserversorgung, Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh, und dem Geschäftsführer des REMSTALWERKs, Dr. Torsten Briegel, sowie Andreas Uetz (Straßenbau Uetz GmbH) und dem stellvertretenden Bauamtsleiter der Gemeinde, Sebastian Schneider, nahm er den Wasserspender offiziell in Betrieb.
Durch den Trinkwasserbrunnen wird der Zugang zu kostenlosem, qualitativ hochwertigem Trinkwasser im öffentlichen Raum verbessert. Eine Maßnahme, die auch dem Klimaschutz, der öffentlichen Gesundheit und der Wertschätzung des Lebensmittels Leitungswasser dienen soll. Der Zweckverband Landeswasserversorgung, der Winterbach mit Trinkwasser versorgt, unterstützte die Anschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro. „Wir freuen uns, dass Winterbach die zentrale Bedeutung des Trinkwassers in der Ortsmitte sichtbar macht. Der Trinkwasserbrunnen führt den Bürgerinnen und Bürgern vor Augen, dass qualitativ hochwertiges Wasser nicht nur aus Flaschen kommt. Ganz im Gegenteil – Trinkwasser aus dem Hahn hat die bessere Ökobilanz, ist deutlich günstiger und herrlich erfrischend“, sagte LW-Geschäftsführer Frieder Haakh.
Die Kosten für den Trinkwasserbrunnen belaufen sich insgesamt auf rund 8.000 Euro – zuzüglich 6.800 Euro für die Tiefbauarbeiten und den Einbau durch die Firma Straßenbau Uetz. Der Anschluss an das Trinkwassernetz wurde vom REMSTALWERK hergestellt, das den Brunnen als technischer Betriebsführer der Trinkwasserversorgung regelmäßig wartet und die gewohnt hohe Trinkwasserqualität sicherstellt. Das REMSTALWERK hat auch die Kosten für den Netzanschluss und die Inbetriebnahme des Trinkwasserbrunnens getragen.
Mit seinem funktionalen, abgeschrägten Design ermöglicht der Trinkwasserspender (Modell „Bach“) das Auffüllen von Flaschen ebenso wie das hygienische Trinken direkt an der Armatur. Ein spezielles Leitungssystem mit automatischer Hygienespülung (einmal pro Stunde für eine Minute) verhindert das Entstehen von Standwasser, was Verkeimungen bei Hitze oder längerer Nichtnutzung vorbeugt. Der Trinkwasserbrunnen soll von Frühjahr bis Herbst genutzt werden können.
