Der gesamte Anlagenbetrieb kann heute von nur zwei Mitarbeitern in der Zentralwarte im Wasserwerk Langenau überwacht und gesteuert werden. Durch den Einsatz von automatischen Systemen, die selbstständig Regel-, Steuerungs- und Überwachungsaufgaben übernehmen, konnte das Betriebspersonal spürbar entlastet werden.

Mit der bis zum Jahr 1998 modernisierten Zentralsteuerung sind heute alle Anlagen im Leitungsnetz der Landeswasserversorgung, von den Gewinnungsanlagen bis zu den Endbehältern, automatisiert. Sie steuern und regeln sich aufgrund von Messgrößensignalen selbst und übertragen permanent ca. 1.500 Messwerte und die Betriebszustände von rund 3.500 Pumpen, Verschlussorganen und Anlagen des gesamten Wasserversorgungs- und Trinkwasseraufbereitungsbetriebes an die Zentralwarte.
Dieses hochkomplexe Steuerungssystem mit seinen insgesamt 177 speicherprogrammierbaren Steuerungen gehört zu den größten und modernsten Leitsystemen deutscher Wasserversorgungsunternehmen.