Grundwasser: Gute Qualität von Anfang an

Bildbeschreibung: Brunnenreihe der Fassung 4 im Donauried

Das Grundwasser aus sechs Fassungsreihen im Donauried und aus den Tiefbrunnen bei Burgberg kann aufgrund seiner guten Qualität direkt als Trinkwasser abgegeben werden, nur ein Teilstrom wird in einer Entcarbonisierungsanlage enthärtet.

Die von der Landeswasserversorgung genutzten Grund- und Quellwasservorkommen werden aus dem verkarsteten Weißen Jura der Schwäbischen Alb gespeist. Aufgrund der langen Aufenthaltszeit des Wassers im Untergrund nimmt das versickernde Niederschlagswasser auf seinem Weg viele Mineralstoffe, insbesondere Kalk, auf. Man bezeichnet es als „hartes” Grundwasser.

Ist ein Grundwasservorkommen mineralstoffreich, so zeichnet es sich durch einen feinen Geschmack aus. Das im Donauried geförderte Grundwasser weist natürlicherweise eine Gesamthärte von durchschnittlich 22°dH und Spitzenwerte von bis zu 28°dH auf.

Entcarbonisierung – ein sanftes Verfahren zur Reduzierung der Wasserhärte

Ein großer Teil des abgegebenen Trinkwassers wird als Brauchwasser für die verschiedensten Zwecke verwendet. Dabei spielt die Wasserhärte bei der Erwärmung des Wassers wegen der zumeist unerwünschten Ablagerungsprozesse oder bei der Dosierung von Waschmitteln eine große Rolle.



Dieses Kundenverhalten und die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile einer zentralen Trinkwasserenthärtung gegenüber den vielen kleinen privaten Enthärtungsanlagen haben zu dem Entschluss geführt, im Wasserwerk Langenau eine zentrale Entcarbonisierungsanlage zu bauen. Die Anlage wurde im Jahr 1989 in Betrieb genommen. Zur Optimierung des Betriebsablaufes wurde dieser Anlage im Jahr 2004 eine Vorentsäuerungsanlage vorgeschaltet.

So ist es möglich, das im Donauried entnommene Grundwasser um 9°dH zu enthärten und als Trinkwasser mit 12,7°dH (Härtebereich 2) an die Kunden abzugeben.

Bildbeschreibung: Grafik zur schematischen Darstellung der Verfahrensschritte bei der Enthärtung des Trinkwassers im Wasserwerk Langenau

Entcarbonisierungsverfahren im Wasserwerk Langenau

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