Sie fragen – wir antworten

Wir geben Antworten auf Fragen, die uns immer wieder rund ums Thema Trinkwasser gestellt werden.

    Wer, Wie, Wasser?

    Bekomme ich mein Trinkwasser von der Landeswasserversorgung?

    Das Versorgungsgebiet der Landeswasserversorgung (LW) umfasst weite Teile des nordöstlichen Baden-Württembergs und einige Gemeinden im angrenzenden Bayern. Rund 250 Städte und Gemeinden beliefern ihre Haushalte, das Gewerbe und die Industrie mit Trinkwasser der Landeswasserversorgung – darunter die Städte Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen, Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen. Unter Umständen nutzt Ihre Stadt oder Gemeinde jedoch zusätzlich eigene Trinkwasservorkommen und mischt das eigene Wasser mit dem Trinkwasser der LW. Genaue Auskünfte zu Ihrer Trinkwasserversorgung erhalten Sie für Ihren Wohnort bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung bzw. bei den zuständigen Stadtwerken unter der Angabe von Straße und Hausnummer.

    Wie ist die Wasserhärte?

    Die LW gibt ihr Trinkwasser zum überwiegenden Teil mit 12,7 Grad deutscher Härte ab. Dies entspricht dem Härtebereich „mittel“. 

    Kann man Leitungswasser trinken?

    Ja, denn es muss zu jeder Zeit den strengen Auflagen der Trinkwasserverordnung genügen. Es wird empfohlen, Trinkwasser zur Zubereitung von Speisen und Getränken stets kühl und frisch aus der Leitung zu entnehmen. Wichtig dabei ist, dass die Anlagen der Trinkwasser-Hausinstallation in Ordnung sind.

    Enthält Leitungswasser genügend Mineralien?

    Leitungswasser enthält auch Mineralien. Mineralien nimmt der Körper allerdings weniger über Wasser, als vielmehr über eine ausgewogene Ernährung mit Brot, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse auf.

    Kann man Trinkwasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden?

    Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist grundsätzlich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Da Trinkwasser ein verderbliches Lebensmittel ist, sollte es immer frisch und kühl verwendet werden. 

    Muss ich mein Trinkwasser zu Hause enthärten oder anderweitig aufbereiten?

    Trinkwasser hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität, weil es den strengen Auflagen der Trinkwasserverordnung genügen muss. Es kann ohne weitere Aufbereitung bedenkenlos getrunken werden. Es wird empfohlen, Trinkwasser zur Zubereitung von Speisen und Getränken stets kühl und frisch aus der Leitung zu verwenden. Wasserfilter dagegen verbessern das Trinkwasser nicht, sie können bei einem unsachgemäßen Gebrauch vielmehr dazu führen, dass Keime im feuchten Filtermaterial einen idealen Nährboden finden und die Trinkwasserqualität somit beeinträchtigen. Manche Aufbereitungssysteme geben unerwünschte Stoffe wie Salze ab, andere halten mögliche Spurenstoffe, wie Pestizide, erst gar nicht zurück. Darüber hinaus sind der Bedienungsaufwand und die Wirtschaftlichkeit zu bedenken.

    Wo kann ich mein Trinkwasser untersuchen lassen?

    In Deutschland gehört Trinkwasser zu den am besten untersuchten Lebensmitteln. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Trinkwasserqualität der zentralen Wasserversorgung einwandfrei ist. Für die Qualität des Trinkwassers ab der Übergabestelle im Haus (in der Regel im Keller an der Wasseruhr) und in der Trinkwasserinstallation ist der Hauseigentümer verantwortlich. Grundsätzlich kann man sich jederzeit beim örtlichen Wasserversorgungsunternehmen, z. B. den Stadtwerken oder der Kommunalverwaltung, über die Wasserqualität informieren. Dort können auch akkreditierte Prüflabors erfragt werden, die bei Bedarf individuelle Untersuchungen durchführen.  
    Ansprechpartner: LW-Betriebs- und Forschungslabor

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