Stuttgart, 30.01.2009. Rund vier Monate nachdem die Landeswasserversorgung (LW) die neue Zubringerleitung von Amstetten nach Laichingen in Betrieb genommen hat, kann die LW eine erste Bilanz der Umstellung ziehen.
Die Resonanz der Kunden nach der Umstellung ist durchweg positiv. Besonders erfreulich für die Kunden ist die Tatsache, dass das Trinkwasser aus Langenau angenehm weich ist. Die Härte des Trinkwassers beträgt jetzt 11,4 Grad (Härtebereich 2 „mittel“) im Vergleich zu 16,8 Grad (Härtebereich 3 „hart“) des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Blaubeuren, das vor der Umstellung in die Region geliefert wurde. Das weichere Wasser schont nicht nur die Waschmaschine, sondern auch den Geldbeutel. In diesem Zusammenhang erinnert die LW die Betreiber von Enthärtungsanlagen in Haushalten und Betrieben daran, diese auf die neuen Verhältnisse umzustellen oder ganz außer Betrieb zu nehmen. Das weiche Langenauer Trinkwasser bedarf grundsätzlich keiner weiteren Aufbereitung.
Die LW hat etwa 11 Millionen Euro in die neue Zubringerleitung investiert, um so die Verbandsmitglieder im Raum südöstlich von Kirchheim unter Teck mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Langenau zu versorgen. Seit Oktober liefert die LW direkt aus Langenau in die Städte und Gemeinden Bad Ditzenbach, Beuren, Bissingen/Teck, Deggingen, Frickenhausen, Hülben, Lenningen, Neuffen, Mühlhausen, Owen, Römerstein, Weilheim/Teck, in die Albwasserversorgungsgruppen II und VIII/IX, die Kornberggruppe, die Wasserversorgung Ostalb, die Uhinger Wasserversorgungsgruppe und die Vordere Albgruppe, bei Bedarf auch in die Stadt Blaubeuren und die Albgruppe III. In diesen Kommunen lief zuvor Trinkwasser aus dem Wasserwerk Blaubeuren-Gerhausen aus den Wasserhähnen. „Die Umstellungsphase konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Versorgung der Kommunen direkt aus dem Wasserwerk Langenau über den Behälter Amstetten läuft problemlos“ so das Fazit des Technischen Geschäftsführers der LW, Dr.-Ing. Frieder Haakh.